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Kindergarten Schule Spezial

"Wir haben unsere Tochter in einer Montessori-Schule angemeldet. Dort werden ihre individuellen Fähigkeiten und ihre Selbstständig besser gefördert als an einer Regelschule."

Solche Sätze hört man von Eltern immer häufiger. Schon Kindergärten verstehen sich heute nicht mehr nur als Betreuungseinrichtung, sondern nehmen ihren Bildungsauftrag ernst und entwickeln eine eigene Konzeption, die sie von anderen Einrichtungen unterscheidet. Schulen und Kindergärten haben jetzt eine klare Dienstleistungsorientierung und wollen Eltern von ihrem Konzept überzeugen.

Aber brauchen wirklich bereits Kindergartenkinder eine spezielle Förderung im musischen, kreativen oder sportlichen Bereich? Sind Einrichtungen, in denen nach den Leitsätzen der Waldorf-, Montessori- oder Freinet-Pädagogik gearbeitet wird wirklich besser als "normale" Kindergärten? Und woran erkennst Du als Mutter, welcher Kindergarten und welche Schule für dein Kind die richtigen sind?

Ein wertschätzender Umgang mit Kindern ist wichtiger als Förderangebote

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Kinder sich in einem Kindergarten oder in einer Schule wohl fühlen. Ob sie das tun, hängt nicht in erster Linie mit dem pädagogischen Angebot zusammen. Wenn Sie Freunde finden und auf Lehrer und Erzieher treffen, die ihnen mit Wertschätzung begegnen und ihre Stärken fördern anstatt ständig auf ihre Schwächen hinzuweisen so ist das wichtiger als das beste und innovativste Konzept.

Trotzdem schadet es Kindern natürlich nicht, wenn ihre Talente schon früh gefördert werden. Damit das gelingt musst Du als Mutter zunächst einmal wissen, welche besonderen Interessen Dein Sohn oder Deine Tochter hat. Womit beschäftigt sich Dein Nachwuchs gern?

Auch der Charakter eines Kindes sollte bei der Wahl des richtigen Kindergartens und der passenden Schule eine Rolle spielen.

So wird ein sehr schüchternes Kind, welches sich schnell überfordert fühlt, in einem Kindergarten mit klassischen Gruppenräumen einen leichteren Start haben als in einer Einrichtung die nach offenem Konzept arbeitet.

Eltern sollten pädagogische Einrichtungen immer persönlich unter die Lupe nehmen

Davon abgesehen ist Papier bekanntlich geduldet. Was nützen Dir und Deinem Kind hochwertig gestaltete Info-Broschüren mit bunten Bildern von glücklichen Kindern, wenn in der Realität in der betreffenden Bildungseinrichtung chronischer Personalmangel herrscht oder die Kinder ständig sich selbst überlassen werden?

Daher ist es wichtig, dass Du Dir immer vor Ort ein eigenes Bild machst, bevor Du Dein Kind in einem Kindergarten oder in einer Schule anmeldest. Nutze Tage der offenen Tür, um gemeinsam mit Deinem Nachwuchs Einrichtungen zu besuchen, die infrage kommen. Achte darauf, wie mit den Kindern gesprochen wird und ob eine freundliche, einladende Atmosphäre herrscht. Bereits an den Aussagen der Lehrer und Erzieher lässt sich oft fest machen, ob diese motiviert und engagiert sind oder nur Dienst nach Vorschritt ableisten.

Vorsichtig sein solltest Du zudem bei teuren privaten Schulen und Kindergärten - erkundige dich im Vorfeld bei Freunden und Bekannten nach deren Ruf.

Tipp: Kinder in die Entscheidung mit einbeziehen

Grössere Kinder können und dürfen schon selbst äussern, was sie von ihrer Schule erwarten und was ihnen wichtig ist, wie zum Beispiel viele Nachmittagsangebote, ein sprachliches- oder naturwissenschaftliches Profil usw.

Bildquelle: NgoHuuMoi / pixabay.com

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