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Schulstress reduzieren

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Schulstress Leistung kind

Immer mehr Kinder spüren schon in jungen Jahren Leistungsdruck durch Noten. Die Folge: Die Anzahl der Kinder, die Schulangst entwickeln und psychologische Hilfe benötigen, um diese zu überwinden, steigt stetig. Nicht selten kommt es psychosomatischen Erkrankungen wie häufige Kopfschmerzen oder sogar Migräne, Bauchschmerzen, Rückenbeschwerden oder sogar Depressionen. Gerade Kinder, deren Eltern der sozialen Oberschicht angehörigen und Akademiker sind, legen viel Wert auf eine gute Schulbildung. Schwierig wird es, wenn Kinder sich unter Druck gesetzt fühlen und beispielsweise negative Konsequenzen fürchten, wenn sie schlechte Noten mit nach Hause bringen. Doch auch Konflikte mit Lehrern oder Mitschülern können Kinder stark belasten. Hier gilt es für Dich als Mutter oder Vater ganz genau hinzuschauen und das Kind zu unterstützen.

Zuneigung sollte nicht an schulische Leistungen geknüpft sein

Leistungsdruck erzeugt Stress - das kennen auch viele Erwachsene nur zu gut aus ihrem Arbeitsalltag. Dabei wird häufig vergessen, dass Kinder extrem unter Druck stehen. Bringen sie nicht die Leistung, die von Ihnen erwartet wird, bekommen sie eine schlechte Zensur und ernten womöglich noch den Spott der Lehrer. Denn sehr schnell lernen Schüler, dass beruflicher Erfolg und finanzieller Wohlstand auch mit einem guten Schulabschluss zusammenhängt. Wenn dann auch noch die eigenen Eltern das Stresslevel erhöhen, indem sie zum Beispiel schlechte schulische Leistungen mit Hausarrest oder Taschengeldentzug bestrafen, so bedeutet das noch eine zusätzliche Belastung. Daher ist es wichtig, dass Kinder nie das Gefühl haben weniger wert zu sein, nur weil sie eine bestimmte Leistung nicht bringen. Nicht jedes Kind ist dafür gemacht später ein Studium aufzunehmen und nicht jedes Kind lernt leicht. Manchmal kann ein Schulwechsel die Lösung sein, in anderen Fällen reicht es vielleicht gemeinsam mit Deinem Kind zu überlegen, ob Fördermassnahmen wie Nachhilfe eine Hilfe darstellen können.

Mobbing kann Kinder psychisch extrem unter Stress setzen

Wenn ein Kind in der Schule von Mitschülern gemobbt wird, so ist das ein ernst zu nehmendes Problem und sollte von Eltern und Lehrern auf jeden Fall ernst genommen werden. Wenn schulische Leistungen nachlassen und ein Kind plötzlich jeden Morgen über Bauchschmerzen klagt, weil es Angst vor den verbalen oder körperlichen Attacken anderer Kinder oder Jugendlicher hat, so gilt es für Dich zu handeln. Wichtig ist Kindern zu vermitteln, dass sie nicht schweigen und alleine leiden sollten, wenn sie Probleme haben. Manchmal wissen Lehrer gar nicht, was sich in den Pausen in den Klassenzimmern oder auf dem Schulhof abspielt. Daher sollten sie unbedingt darüber aufgeklärt werden: Es ist die Aufgabe der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers dafür zu sorgen, dass alle Schüler ohne Angst gemeinsam lernen können.

Tipp: Eltern sollten ihre Kinder nicht unter Druck setzen

Um Kinder nicht zu überfordern, sollten Eltern nicht zu viel Druck aufbauen. Eine schlechte Note ist kein Beinbruch und vor allem jüngere Kinder brauchen unverplante Freizeit. Das heisst, dass sie neben Schule und Hausaufgaben nicht noch unbedingt an mehreren Tagen pro Woche ein Instrument lernen oder Leistungssport betreiben müssen - es sei denn natürlich das Kind besteht darauf.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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