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Elternsprechtag - muss ich da hin?

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Elternsprechtag

"Mama, bald ist Elternsprechtag in der Schule und die Lehrer wollen wissen, ob du einen Gesprächstermin haben möchtest. Aber ich finde du musst da nicht hingehen, ich bin doch ganz gut in den meisten Fächern."

Die meisten Schulen bieten einmal im Jahr einen Elternsprechtag an. Eltern, aber auch Schüler haben an diesem Tag die Gelegenheit, das Gespräch mit dem Klassenlehrer, aber auch mit den Fachlehrern zu suchen. Inhalt des Gesprächs ist natürlich der Leistungsstand der Schüler, aber natürlich besteht auch die Möglichkeit über Unterrichtsinhalte und über das Sozialverhalten Deines Kindes zu sprechen. Die Frage ist: Bringen Elternsprechtage wirklich etwas? Oder sind sie Zeitverschwendung? Das hängt von vielen Faktoren ab und sollte gut überlegt sein.

Eltern möchten die Lehrer ihrer Kinder kennenlernen

Grundsätzlich ist es häufig so, das Eltern sich nicht gut darüber informiert fühlen, was im Unterricht passiert. Sie kennen den Lernstoff und erhalten ein Feedback über den Leistungsstand ihres Kindes in Form von Noten. Darüber hinaus erfährst Du als Mutter aber nicht viel. Gerade Teenager erzählen häufig sehr wenig von der Schule - besonders dann nicht, wenn es Probleme gibt. Und wenn eine schlechte Note auf die nächste folgt, ist es häufig schon zu spät zum Reden und ein Schulwechsel oder das Wiederholen einer Klasse ist unausweichlich. Bei jüngeren Kindern haben Eltern in der Regel das Bedürfnis, zumindest die Lehrer kennenzulernen, welche die Hauptfächer unterrichten. Wechseln diese nach einem Jahr nicht und sind die schulischen Leistungen Deines Kindes zufriedenstellend, so reicht sicherlich, wenn Du mit dem Klassenlehrer sprichst. Anders liegt der Fall, wenn bestimmte Lehrer von sich aus um ein Gespräch bitten. In diesem Fall solltest Du Dir zumindest anhören, was die Pädagogen zu sagen haben. Wünschen sie ein Gespräch, so hat das sicherlich einen Grund.

Beim Gespräch sachlich bleiben

Wenn Du den Lehrern Deines Kindes bestimmte Fragen stellen möchtest, so solltest Du diese notieren. Da Du in der Regel nur wenig Zeit hast, um mit den Lehrern zu sprechen, ist es wichtig, dass Du Deine Anliegen zügig vorträgst. Hat Dein Kind schulische Probleme in dem jeweiligen Fach, so sollte das Gespräch vor allem zum Inhalt haben konstruktive Lösungen zu finden. Schuldzuweisungen bringen nichts und ebenso solltest Du davon absehen, den Unterricht oder gar die fachliche bzw. pädagogische Kompetenz des jeweiligen Lehrers infrage zu stellen. Gab es Missverständnisse zwischen Deinem Kind und dem Lehrer, so darfst Du diese jedoch offen ansprechen. Mache Dich aber darauf gefasst, dass Dein Kind die vorhandenen Probleme möglicherweise recht einseitig geschildert hat. Natürlich willst Du nur das Beste für Dein Kind, aber Lehrer müssen sorgen, dass 25 Schüler und mehr am Ende des Jahres das Klassenziel erreichen.

Tipp: Nicht über das Kind sprechen, sondern dieses mit einbeziehen

Statt mit den Lehrern über Dein Kind und seine Leistungen zu sprechen, kannst Du es auch einfach zum Gespräch mitnehmen. Das ist zwar nicht unbedingt angenehm, andererseits bekommt es dadurch Gelegenheit sich selbst zu äussern. Schliesslich ist es am Ende selbst für sein Lernen verantwortlich.

Bildquelle: jsoto / pixabay.com

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