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Umgehen mit schlechten Schulleistungen?

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Schulleistung Eltern

"Mama, ich habe schon wieder eine schlechte Note in Mathe geschrieben. Aber bitte sei nicht böse, die anderen haben auch schlecht abgeschnitten und ausserdem kann die Lehrerin überhaupt nicht gut erklären!"

Solche Sätze aus dem Mund ihrer Kinder kennen viele Eltern - aber die Frage ist: Wie reagiert man in in dieser Situation richtig? Eine schlechte Note ist natürlich kein Beinbruch, aber ärgerlich, wenn es nicht bei einem Ausrutscher bleibt. Und dann ist es ja auch ein Unterschied, ob Dein Kind tagelang für die Prüfung gelernt und einfach im entscheidenden Moment einen Blackout hatte oder ob es schlichtweg zu bequem war sich richtig vorzubereiten und nun die verdiente Quittung erhält. Möglichkeit Nummer drei: Dein Kind hat wirklich Verständnisprobleme und ist allein nicht mehr in der Lage seine Defizite in einem oder mehreren Fächern ohne Hilfe auszugleichen. Vielleicht leidet es aber auch unter Prüfungsangst. In den meisten Fällen wäre es also unfair, wenn Du als Mutter wütend reagierst oder gar Strafen anwendest. Was aber ist dann die richtige Lösung des Problems?

Zu klären gilt: Wie kommt es zu der schlechten Zensur?

Zunächst gilt es, die Situation zu analysieren: Warum hat Dein Kind eine schlechte Note geschrieben? Ist das früher schon einmal vorgekommen oder kommt die Leistungsverschlechterung ganz plötzlich und unerwartet? Fakt ist: Eine schlechte Zensur kann viele Gründe haben, für die nicht unbedingt Dein Kind verantwortlich sein muss bzw. nicht nur. Es könnte beispielweise sein, dass die Aufgaben zu schwer oder unklar formuliert waren. Möglicherweise hat es auch einen Lehrerwechsel gegeben und die neue Lehrkraft kann Inhalte nicht so gut vermitteln wie die vorherige. Vielleicht liegt Deinem Kind aber auch das Thema nicht - Inhalte, die es nicht interessieren oder von vorne herein als zu schwer empfindet wird es nur schwer verinnerlichen und in einer Prüfungssituation wiedergeben können. Auch das Alter Deines Kindes kann im Hinblick aus die Ursachenforschung bezüglich einer schlechten Note eine Rolle spielen. Bei Teenagern verschlechtern sich auf dem Höhepunkt der Pubertät häufig die schulischen Leistungen. Durch das hormonelle Chaos in ihren Köpfen können sie sich nur schlecht auf den Unterricht konzentrieren.

Teenager sind selbst für ihre schulischen Leistungen verantwortlich

Ein ernstes Wort ist also nur dann wirklich angebracht, wenn Dein Kind wiederholt schlechte Noten in einem oder mehreren Fächern mit nach Hause bringt, weil es einfach keine Lust hatte zu lernen. Die wenigsten Schüler erreichen das Klassenziel ohne dass sie zu Hause Lerninhalte üben und wiederholen müssten. In höheren Klassenstufen ist aber Eigeninitiative gefragt, wenn es ums Lernen geht. Du als Mutter kannst Deinen sechzehnjährigen Sohn nicht mehr zum Lernen zwingen. Er muss selbst aktiv werden und sich beispielweise Hilfe bei Freunden holen, Lernbücher nutzen oder Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen. Jüngere Kinder hingegen dürfen durchaus beim Lernen unterstützt werden, weil sie möglicherweise auch noch nicht erkennen, wo genau ihre Schwierigkeiten liegen.

Tipp: Gemeinsam nach Lösungen suchen

Anstatt wütend oder genervt zu reagieren solltest Du besser zusammen mit Deinem Kind nach konstruktiven Lösungen suchen. Das kann ein Schulwechsel sein oder zunächst ein klärendes Gespräch mit dem entsprechenden Lehrer.

Bildquelle: marusya21111999 / pixabay.com

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